Namibia-Expediton 2018 / 1. Update

  • Das nagelneue Fluggraet, welches Ekhardt und Guenther bewegen

Nach den tollen (Flug-)Erlebnissen im letzten Jahr hat sich kurz vor Weihnachten erneut eine kleine "Abordnung" der Dettinger Flieger ins Segelflugparadies Namibia aufgemacht. Ekhardt Bauer und Günther Jauch haben für knapp zwei Wochen in Kiripotib Quartier gemacht und einen Doppelsitzer angechartert. Die ersten Flugtage waren geprägt von Blauthermik. Diese wurde über der grandiosen aber auch lebensfeindlichen Landschaft teilweise in Form von hochreichenden Dust-Devils markiert.

  • Ein Dust-Devil markiert die naechste Thermik
  • Guenther und  Coach Peter Hartmann

Da die heiß ersehnten Wetterlagen mit Wolkenuntergrenzen von mehr als 5000m und entsprechend starker und aufgereihter Thermik noch auf sich warten lassen, fallen die Strecken noch nicht ganz groß aus. Aber 500 und 700 km an den ersten beiden Tagen sind auch kein Pappenstiel - vor allem wenn man als zu-Hause-Gebliebener hierzulande so aus dem Fenster schaut.    
Die Flüge kann man im OLC hier nachvollziehen: https://www.onlinecontest.org/olc-3.0/gliding/destination.html?aa=DETTI1&sp=2019&st=destination

  • Start mit dem E-Arcus
  • Das verdiente Landebier

Zwischenzeitlich mussten Günther und Ekhardt auf den E-Arcus ausweichen, da der eigentlich gecharterte Arcus aufgrund von Motorproblemen ausfiel. Bei zunehmender Feuchte bildeten sich Wolken und ermöglichten damit größere Strecken. Zunächst flog Ekhardt 952 km. Tags darauf toppte Günther dies noch und überflog die "1000er-Schallmauer" um 7 km. Durch die Nutzung von Konvergenzlinien benötigte er mit seinem Co-Piloten Peter Hartmann nur gut 6 1/2 Stunden !