Fliegen kann man auch im Winterhalbjahr

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Das Jahr 2018 lässt nichts an Wünschen offen. Nun noch im November bei Bilderbuchwetter mit einer Welle verwöhnt werden setzt diesem Jahr die Krone auf. Wie angekündigt stellt sich morgens am Boden frischer Wind aus Ost mit ca. 15 km/h ein. Klaus hat dankenswerter Weise sofort zugesagt, Danny mit der D6 zu schleppen. Martin war mit dem Ventus am Start. Aufgrund der immer noch vorherrschenden Trockenheit war war auch unser Fluggelände bestens geeignet; oft verhindert um diese Jahreszeit der aufgeweichte Boden jeglichen Flugbetrieb. Los ging es gegen 11 Uhr.

War dann auch Problemlos, bis der Schleppzug die ersten Rotoren auf Albhöhe erreichte und das Können der Piloten auf die Probe stellte. Bei 1300 m wurde dann alles auf einmal ruhig. Skysight-Wellenvorhersage von Klaus lotste die Wellenreiter dann zielgenau zur ersten Welle über Grabenstetten. Völlig laminares Steigen mit 0,5-1 m/s auf einer Breite von 10 km brachte die Segler dann bis auf 2400 m.
Freigabe für Alb-Süd hat Danny bis 8000 Fuss bekommen. Martin versuchte dann noch die Primärwellen bei Hayingen und Münsingen, musste aber jedesmal den Motor zu Hilfe nehmen, um das Steigen dort zu finden.
Bei Windgeschwindigkeiten bis 65 Km/h und Aussentemperatur und 0°C eine neue Erfahrung für beide Piloten und die erste Wellenerfahrung auf der Alb.

 

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